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Eine kriegerische Idylle Der blutrote Bodensee

12. Okt 2018 – 19:30 Uhr , friedens räume Lindau

Vortrag mit Diskussion mit Pfarrer Rainer Schmid

Der schöne Bodensee hat neben seiner idyllischen Vorderseite auch eine hässliche Rückseite. Mit Graf
Zeppelins Luftschiffen kam ab 1900 die Kriegsindustrie an den See. Zwischen 1914 und 1918 wurden
100 Kriegs-Zeppeline gebaut, die 200 Tonnen Bomben auf europäische Städte warfen. Durch
Zeppelin kamen neue Firmen wie: Maybach (Motoren) und ZF Friedrichshafen (Getriebe). 1914
begann Claude Dornier mit der Konstruktion und dem Bau von Flugzeugen.
Der Zweite Weltkrieg mit seiner gigantischen Aufrüstung machte Friedrichshafen zu einer der kriegswichtigsten
Rüstungsschmieden des Deutschen Reiches. Die Stadt bezahlte dies im Jahr 1944 mit
der fast völligen Zerstörung.
Mit der Wiederaufrüstung Deutschlands ab den 1950er Jahren erstanden die alten Rüstungsbetriebe
neu, wie Phoenix aus der Asche. Heute ist der Bodenseeraum wieder eines der größten und tödlichsten
Rüstungszentren in Europa.
Der Verein „Keine Waffen vom Bodensee e. V.“ will sich nicht damit abfinden. Seine Mitglieder recherchieren
die Fakten und informieren die Öffentlichkeit – unter anderem durch Vorträge, Demonstrationen
und eine Website.
Referent: Pfarrer Rainer Schmid ist stellvertretender
Vorsitzender "Keine Waffen vom Bodensee e. V."
 

Zeiten

  • 12. Okt 2018 – 19:30 Uhr

Adresse

  • friedens räume Lindau