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Roboter im Krieg: Nur technischer Fortschritt oder nächste militärische Revolution?

01. Okt 2018 – 19:30 Uhr , friedens räume Lindau

Vortrag und Diskussion mit Martin Pilgram

Technische Entwicklungen wie Automatisierung und schließlich Autonomie haben längst die Kriegsschauplätze
in aller Welt erreicht. Seit dem Jugoslawienkrieg jetzt auch die Bundeswehr auf unbemanntes
Fluggerät, sogenannte Drohnen. Damals zur Beobachtung eingesetzt, werden sie inzwischen
von einigen Ländern auch mit Bewaffnung im Einsatz verwendet.
Umstritten ist bei uns neben einer gezielten Tötung mittels bewaffneter Drohnen, wie sie die USA
von ihren Stützpunkten in Deutschland aus betreiben, auch die Entwicklung zu weitgehender
Autonomie der Geräte, wie sie inzwischen von den Waffenherstellern betrieben wird.
Diese Entwicklung hat inzwischen auch dazu geführt, dass die UNO die Frage einer Kontrolle sogenannter
tödlicher autonomer Waffen auf der Ebene von Regierungsexperten diskutiert. In der Zivilgesellschaft
macht vor allem die Kampagne „Killer Roboter stoppen“ Front gegen diese Entwicklung.
Martin Pilgram stellt den Stand der Technik vor und geht der Frage nach: Müssen wir diese Militärtechnik
nicht ächten, wie wir es auch schon bei Minen getan haben?
Referent: Martin Pilgram ist Vorsitzender von pax christi München

In Kooperation mit „Keine Waffen vom Bodensee“ und „Friedensregion Bodensee“
 

Zeiten

  • 01. Okt 2018 – 19:30 Uhr

Adresse

  • friedens räume Lindau