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Zuhause in einer globalisierten Welt – eine Illusion?

28. Sep 2018 – 19:30 Uhr , friedens räume Lindau

Vortrag mit Diskussion mit Andreas Zumach

In Europa wird die Globalisierung von manchen nach wie vor als bereichernd, von immer mehr
Menschen jedoch zunehmend als Bedrohung ihrer Identität wahrgenommen, das heißt: ihrer Kultur,
Sprache, Heimat und vertrauten Lebensweisen. Zudem wachsen diffuse Ängste vor Überfremdung
in Folge der starken Flüchtlingsbewegungen aus Krisenregionen in Afrika und dem Nahen Osten.
Rechtspopulistische Bewegungen empfehlen als Antwort auf diese Identitätskrise die Abschottung
Europas nach außen, den Ausstieg aus der EU oder gar ihre Zerschlagung und den Rückzug in einen
ethnisch möglichst homogenen Nationalstaat. Diese Rezepte gehen einher mit xenophoben,
rassistischen Feindbildern gegen die „Anderen“. Gäbe es auch solidarische, international verträgliche
Maßnahmen zur Überwindung dieser Identitätskrise und Globalisierungsängste? Wäre ein Europa
der historisch gewachsenen Regionen die bessere Alternative zum heutigen Europa der Nationalstaaten?
Ließen sich in diesen Regionen dann auch die Errungenschaften der Nationalstaaten bewahren - Demokratie,
Rechtsstaat, Gewaltenteilung sowie die Ansiedelung des Gewaltmonopols beim Staat?

Referent: Andreas Zumach ist 1954 in Köln geboren, er ist UN-Korrespondent aus Genf, freier Journalist
und Int. Korrespondent der Berliner „Tageszeitung“

In Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung und derVolkshochschule Lindau
 

Zeiten

  • 28. Sep 2018 – 19:30 Uhr

Adresse

  • friedens räume Lindau