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Korruptionsverdacht bei Heckler und Koch

Am 22. Mai 2018 veröffentlichten die Investigativjournalisten Daniel Harrich und Marcus Weller im TV-Politikmagazin REPORT MAINZ (ARD) eine äußerst vertrauliche und zugleich hoch brisante E-Mail-Korrespondenz im Hause Heckler & Koch (H).

Die im REPORT MAINZ zitierten Dokumente legen den dringenden Verdacht nahe, dass H&K mittels Spenden an Parteibüros der damals in Berlin regierenden christlich-liberalen Regierungskoalition die politischen Entscheidungsträger Volker Kauder (CDU), Ernst Burgbacher (FDP) und Elke Hoff (FDP) zur Unterstützung weiterer Exportaufträge für Gewehre nach Mexiko mobilisieren wollte.
 
Schlüsselfigur bei Heckler & Koch war laut REPORT MAINZ-Recherchen Peter Beyerle, der nach seiner Pensionierung als Landgerichtspräsident in Rottweil nunmehr bei H&K Verantwortlicher für Recht, Exportgenehmigungen und Behördenkontakte die politische Ebene nutzen wollte – mit dem Ziel weitere Exportgenehmigungen für G36-Sturmgewehre ins Krisen- und Kriegsgebiet Mexiko herbeizuführen. Die Friedensbewegung kritisiert den knallharten Lobbyismus von Heckler & Koch mit dem CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder, zugleich Wahlkreisabgeordneter in Rottweil – dort wo H&K seinen Stammsitz hat.